raw&reel

Content ohne Politur – reale Reels für Social Media

Content ohne Politur
– reale Reels für Social Media

«Die Bühne ins Persönliche erweitern.»

Was macht raw&reel?
Wir porträtieren Menschen für Social Media – in Form von Fotos, Filmen und Interviews im beruflichen Umfeld. Dabei geht es nicht um die bekannten, glatten Bilder und Texte aus der Corporate Communication. Im Zentrum steht der einzelne Mensch mit seinem Leben, also seinen Erfahrungen, Schlüssen, Erfolgen, Misserfolgen, Wendepunkten und Ansichten. Kurz gesagt mit dem, was sie oder ihn interessant macht.

Warum? Wozu?
Ausgangspunkt war der Wunsch nach einem ehrlichen, lebensnahen Format. Wir arbeiten gerne mit Menschen zusammen, die wir als inspirierend empfinden. Die Idee zu raw&reel ist aus dem zu gleichförmigen Kommunikationsrauschen entstanden, das vorwiegend auf LinkedIn zum täglichen Ton gehört. Den können und wollen wir gar nicht verändern. Aber: Wir erweitern die Bühne ins Persönliche, ermöglichen eine neue Art und Weise des Kennenlernens und damit am Ende auch größere Reichweiten und neue Kontakte.

Interessant. Was muss ich tun, um mit raw&reel ins Gespräch zu kommen?
Das ist leicht: eine E-Mail schreiben. Über diesen Link hello@rawandreel.de geht’s ganz einfach.

Andreas Riedel
Fotografie | Videografie

Marc Dannenbaum
Interview | Text

Die Interviews:

«Das Leben ist keine Generalprobe.»

Alexandra Riebner, Expertin für Markenerlebnisse

„90 Prozent der Events scheitern nicht an der Organisation, sondern an fehlender Wirkung“. Was meinst du damit?

Die entscheidende Frage ist für uns nicht: „Wie wird das Event?“, sondern: „Was soll danach anders sein?“ Natürlich ist Organisation wichtig und sehr aufwändig. Aber am Ende zählt, welche Wirkung ein Event hat und was nachhaltig im Gedächtnis hängen bleibt.

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Genau da setzen wir an: Was soll vermittelt werden? Was sollen die Mitarbeitenden oder Gäste fühlen und mitnehmen? Gerade bei Jubiläen geht es häufig um Themen wie Stolz, Zugehörigkeit und Identifikation mit dem Unternehmen. Daraus entwickeln wir dann individuelle Formate, die genau diese Wirkung erzielen sollen.

Das gesamte Interview, als PDF hinterlegt, findet ihr hier.

«Konflikte kann man als etwas Lebendiges verstehen.»

Katharina Homann, Coach

Kannst du mit dem Begriff „Wesensveränderung“ etwas anfangen?

Ja, ich denke, dass Unternehmen ein Wesen haben – genauso wie Prozesse und natürlich Menschen. Wenn man das so betrachtet, also als etwas Lebendiges, bekommt man einen ganz anderen Zugang, als wenn man nur technisch oder mechanisch darauf schaut.

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Mir kommt dabei sofort der Gedanke an Konflikte: Auch die kann man als etwas Lebendiges verstehen, das sich entwickelt und verändert und das man nicht wirklich kontrollieren oder managen kann. Das ist im Grunde ähnlich wie bei Transformationen. Man weiß oft, wo man hinmöchte, aber der Weg dorthin ist nicht glasklar vorgezeichnet. Es gibt nicht diese drei Schritte, die man einfach abarbeitet. Der Weg entsteht im Gehen, weil neue Informationen, Widerstände, Zufälle, Lernprozesse dazukommen, die von den Beteiligten erstmal verdaut, eingeordnet und in ihr Handeln übersetzt werden müssen.

Das gesamte Interview, als PDF hinterlegt, findet ihr hier.

«Beton schafft Fakten.»

Phil Marbé, Projektentwickler

Was zeichnet deine Branche aus? Im Guten wie im Schlechten?

Die Branche zwingt einen zur Ehrlichkeit, denn am Ende eines Projekts steht kein Konzept und keine Präsentation, sondern ein Gebäude, das funktioniert oder eben nicht. Menschen wohnen und arbeiten dort und verbringen einen Teil ihres Alltags an diesem Ort. Genau das ist für mich die größte Stärke dieser Branche. Sie ist konkret. Eines Tages steht etwas im Stadtraum und muss sich dort bewähren. Gleichzeitig liegt darin auch ihre Härte.

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Wer baut, muss früh Verantwortung übernehmen. Ein Satz eines Bauleiters bringt das für mich auf den Punkt: Beton schafft Fakten. Man muss sich also früh sehr genau fragen und festlegen, was an einen Ort passt. Es reicht nicht aus, nur technische oder wirtschaftliche Fragen zu beantworten. Man muss verstehen, was für die Menschen wichtig ist, die dort später leben oder vorbeigehen. Beim Bauen in einer Stadt wie Berlin geht es zusätzlich nie nur um das eigentliche Bauen. Stadtentwicklung ist politisch, rechtlich und gesellschaftlich aufgeladen. Dazu kommen steigende Baukosten, lange Genehmigungsverfahren, wachsende regulatorische Anforderungen und ein zunehmend polarisiertes wohnungspolitisches Umfeld, das insbesondere in Berlin und Brandenburg den Alltag vieler Unternehmen prägt. Zuständigkeiten sind selten eindeutig, Interessen widersprechen sich, und jede Entscheidung wirkt über das Projekt hinaus. Umso wichtiger ist eine Haltung, die Klarheit schafft, statt sie zu vernebeln.

Das gesamte Interview, als PDF hinterlegt, findet ihr hier.

«Dann hast du zwei Möglichkeiten: Venture Capital und aufblasen oder verkaufen.»

Heiko Haenler, Entrepreneur

Wer viel macht, braucht viel Antrieb. Was ist deiner?

Mich treibt weder Status noch dieses „Ich muss jetzt Business machen“. Ich mache Sachen, weil ich Lust drauf habe und weil sie mich reizen. Und weil ich immer wieder in Situationen gerate, in denen etwas passiert und ich denke: Da ist eine Möglichkeit. Dann mache ich das. Scheitern inklusive. Punkt. Nicht als Attitüde, sondern so bin ich einfach.

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Was ich aber wirklich hasse, ist dieses romantisierte Gerede übers Scheitern. Das ist das Letzte, was man will. Scheitern ist das absolut Beschissenste. Das ist keine schöne Geschichte. In dieser Start-up-Szene stellen sich Leute hin und tun so, als wäre Scheitern ein Wellnessprogramm oder ein Selbsterkennungs-Trip. Ist es nicht.

Das gesamte Interview, als PDF hinterlegt, findet ihr hier.

Die kompletten raw&reel Interview-Beiträge erscheinen auf den LinkedIn-Profilen von Andreas Riedel und Marc Dannenbaum.

raw&reel
Andreas Riedel | Marc Dannenbaum
+49 15253976948  hello@rawandreel.de
c/o Camerados Nassauische Str. 36  10717 Berlin

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Andreas Riedel | Marc Dannenbaum
+49 15253976948  hello@rawandreel.de
c/o Camerados
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